Die Samenanalyse als Ausgangspunkt
Die Probe muss fachgerecht untersucht werden. Bei einem auffälligen ersten Ergebnis sind Wiederholungsanalysen wichtig. Die Untersuchung des Sediments nach Zentrifugation hilft, sehr wenige Spermien nicht zu übersehen. Informieren Sie das Labor über die Probengewinnung und eingenommene Medikamente.
Zwei Gruppen von Ursachen
Bei obstruktiver Azoospermie kann die Produktion bestehen bleiben, während ein Hindernis den Transport verhindert. Bei nichtobstruktiver Azoospermie ist die Bildung beeinträchtigt. Frühere Erkrankungen, Operationen, Hodenhochstand und bestimmte genetische Befunde können wichtige Hinweise liefern.
Welche Tests sind sinnvoll?
Urologisch-andrologische Untersuchung, Hormondiagnostik und bei entsprechender Indikation Genetik oder Bildgebung werden gemeinsam bewertet. Nicht jeder Patient benötigt dasselbe Testpaket. Lassen Sie sich erklären, welche Frage jede vorgeschlagene Untersuchung beantworten soll.
Vorbereitung auf das Gespräch
Ordnen Sie alte Befunde nach Datum. Erwähnen Sie Medikamente, Testosteron oder anabole Präparate, Krebsbehandlungen und frühere Eingriffe. Eine zeitgleiche Untersuchung der Partnerin hilft, einen realistischen Behandlungsplan für das Paar aufzustellen.
Häufige Fragen
Schließt normal aussehendes Ejakulat Azoospermie aus?
Nein. Aussehen und Menge zeigen nicht zuverlässig, ob Spermien vorhanden sind. Dafür ist eine Laboruntersuchung erforderlich.
Ist die Ursache immer genetisch?
Nein. Verschlüsse, Bildungsstörungen und hormonelle Ursachen sind möglich. Die Notwendigkeit genetischer Untersuchungen richtet sich nach den persönlichen Befunden.
Quellen
Aktualisiert:







